| Wissenschaftliche FachpublikationenÜbersichtsartikel| Wüthrich 2011 | Wüthrich, Brunello: "Das Histaminintoleranz-Syndrom: Kopfweh, Niesattacken und Co. durch biogene Amine". Dermatologie Praxis, 2011/2. Wüthrich2011_DP11-2_Histaminintoleranzsyndrom.pdf (193 kb). (Erstmals wird unser Konzept der Unterscheidung zwischen chronischer und akuter Form aufgegriffen, jedoch wird der Pathomechanismus genau andersherum begründet als von SIGHI postuliert.) | | Maintz, Bieber, Novak 2006 | Maintz, Laura; Bieber, Thomas; Novak, Natalija: "Die verschiedenen Gesichter der Histaminintoleranz: Konsequenzen für die Praxis", Deutsches Ärzteblatt 2006; 103(51-52) http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/pdf.asp?id=53958) | | Jarisch 2005 | Jarisch, Reinhart: "Histamin-Intoleranz: Ein oft übersehenes Problem". Arzt & Praxis VerlagsGmbH, Wien, Sonderdruck Oktober 2005, Heft Nr. 908, S. 380-382, 59. Jahrgang. http://www.reizmageninfo.de/ArztPraxis_2005_Jarisch.pdf, abgerufen am 08.11.2009. | | Rodlauer 2011 | Rodlauer, Julia: "Nahrungsmittelunverträglichkeiten. Eine genauere Betrachtung unter besonderer Berücksichtigung von Laktose- und Histaminintoleranz sowie Fruktosemalabsorption". Bachelorarbeit, Medizinische Universität Graz, Gesundheits- und Pflegewissenschaft, begutachtet von: Prof. Dr. med. Werner Aberer, Universitätsklinik für Dermatologie und Venerologie, 8036 Graz, März 2011. https://online.medunigraz.at/mug_online/wbAbs.getDocument?pThesisNr=24403&pAutorNr=&pOrgNr=1 | | Wüthrich 2009 | Wüthrich, Brunello: "Histaminintoleranz: Fakt oder Fiktion?". Allergologie, 2009. http://www.rosenfluh.ch/images/stories/publikationen/tmj/2009-02/10_Histaminintoleranz_2.09.pdf ("Klinisch ist sie eine Realität, die objektive Diagnostik ist aber noch schwierig". Ein paar Worte über Pathogenese, Diagnostik und Therapie.) | | |
Themenspezifische PublikationenNervensystem, neurologische AspekteUrsachenforschung, Umweltfaktoren| Bielenberg 2005 | Bielenberg, Jens: "Korrelate einer schadstoffinduzierten Veränderung des Histaminstoffwechsels? Die Allergie-Hypothese". Österreichische Apotheker-Zeitung ÖAZ Aktuell (Ausgabe 15/2005), Hauptartikel 15/2005. Anschrift des Autors: Apotheker Jens Bielenberg, Raphael-Apotheke, D-25364 Westerhorn, Bahnhofstr. 53 http://www3.apoverlag.at/pdf/files/OAZ/OAZ-2005/OAZ-2005-15.pdf http://www.zaen.org/download/artikel/2005_11_aefn_bielenberg.pdf (Sehr interessanter Artikel über mögliche Ursachen von Allergien, Störfaktoren im Histaminstoffwechsel, Abbaumechanismen von Histamin, Ascorbate (Vitamin C), Umweltschadstoffe, Schilddrüsenerkrankungen, mit Kommentar von Prof. Jarisch) | | |
Diagnose, Differentialdiagnostik| Kofler et al. 2009 | H. Kofler, W. Aberer, M. Deibl, Th. Hawranek, G. Klein, N. Reider und N. Fellner: "Diaminoxidase keine diagnostische Hilfe bei Histaminintoleranz", Allergologie, vol. 32, no. 3, pp. 105–109, 2009. http://www.dustri.com/nc/de/deutschsprachige-zeitschriften/mag/allergologie/vol/jahrgang-32-3/issue/maumlrz-1.html (Nur Abstract kostenlos abrufbar) Bestimmung der Diaminoxidase im Blut ist kein zuverlässiger Indikator zur HIT-Diagnose | | Kofler et al. 2011 | Lukas Kofler, Hanno Ulmer, Heinz Kofler: "Histamine 50-Skin-Prick Test: A Tool to Diagnose Histamine Intolerance", ISRN AllergyVolume 2011 (2011), Article ID 353045, 5 pages. doi:10.5402/2011/353045. http://www.isrn.com/isrn/allergy/2011/353045/, abgerufen am 25.11.2011. Ein Pricktest kann Hinweise auf eine bestehende HIT liefern, ist aber auch keine zuverlässige Diagnosemethode. | | Maintz et al. 2006 | Maintz, Laura; Bieber, Thomas; Novak, Natalija: "Die verschiedenen Gesichter der Histaminintoleranz: Konsequenzen für die Praxis (Histamine Intolerance in Clinical Practice)", Deutsches Ärzteblatt 2006; 103(51-52). http://www.aerzteblatt.de/V4/archiv/artikel.asp?id=53958, abgerufen am 25.08.2009. | | Töndury et al. 2008 | Töndury, B; Wüthrich, B; Schmid-Grendelmeier, P; Seifert, B; Ballmer-Weber, B: "Histaminintoleranz : Wie sinnvoll ist die Bestimmung der Diaminoxidase-Aktivität im Serum in der alltäglichen klinischen Praxis?", Allergologie, 31(8):350-356. 2008. https://www.zora.uzh.ch/5336/ | | Zopf et al. 2009 | Zopf, Yurdagül; Baenkler, Hanns-Wolf; Silbermann, Andrea; Hahn, Eckhart G.;Raithel, Martin: "Differenzialdiagnose von Nahrungsmittelunverträglichkeiten / The Differential Diagnosis of Food Intolerance". Dtsch Arztebl Int 2009; 106(21): 359-69 |
Medikation| Komericki et al. 2010 | Peter Komericki, Georg Klein, Norbert Reider, Thomas Hawranek, Tanja Strimitzer, Roland Lang,Bettina Kranzelbinder, Werner Aberer: "Histamine intolerance: lack of reproducibility of single symptoms by oral provocation with histamine: A randomised, double-blind, placebo-controlled cross-over study", Wien Klin Wochenschr (2010). DOI 10.1007/s00508-010-1506-y. http://pubget.com/paper/21165702, abgerufen am 11.12.2011. Erfolgreicher Wirksamkeitsnachweis von Diaminoxidasepräparaten (DAOSIN). Zudem wurde gezeigt, dass das Auftreten einzelner Symptome nicht reproduzierbar ist. Es ist sinnlos, eine Korrelation zwischen der Histaminbelastung und einem bestimmten Symptom zu suchen. Man sollte in Studien immer die gesamte Palette der histaminvermittelten Symptomatik als Ganzes erfassen. | | Mikó 2003 | Mikó, Tibor: "N-Substituierte Piperidine und Analoge als Bausteine neuer Histamin-H3-Rezeptorantagonisten. Synthese, Analytik, Pharmakologie und Struktur-Wirkungsbeziehungen". Dissertation. Freie Universität Berlin, 2003. http://www.diss.fu-berlin.de/diss/receive/FUDISS_thesis_000000001066 (Siehe insbesondere die Einleitung.) | | | | | | |
Histamin-N-Methyltransferase (HNMT)| Brown et al. 1959 | Brown, Donald D.; Tomchick, Robert; Axelrod, Julius: "The Distribution and Properties of a Histamine-methylating Enzyme". The Journal of Biological Chemistry, 234, 2948-2950. 1. November 1959. http://www.jbc.org/content/234/11/2948.full.pdf (Erstnachweis der Histamin-N-Methyltransferase bereits im Jahre 1959 publiziert!) | | Preuss et al. 1998 | Preuss CV, Wood TC, Szumlanski CL, Raftogianis RB, Otterness DM, Girard B, Scott MC, Weinshilboum RM: "Human histamine N-methyltransferase pharmacogenetics: common genetic polymorphisms that alter activity". Molecular Pharmacology April 1, 1998 vol. 53 no. 4 708-717. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/sites/entrez?db=pubmed&cmd=search&term=9547362 (Verschiedene Genvarianten der Histamin-N-Methyltransferase mit unterschiedlicher Enzymaktivität) | | Chen et al. 2003 | Chen GL, Wang W, Xu ZH, Zhu B, Wang LS, Zhou G, Wang D, Zhou HH: "Genotype-phenotype correlation for histamine N-methyltransferase in a Chinese Han population". Clinica Chimica Acta. 2003 Aug;334(1-2):179-83. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/12867290 (Bei 28 von 247 untersuchten Han-Chinesen (11%) wurde die Genvariante C314T des HNMT-Gens gefunden. Alle heterozygoten Träger der C314T-Variante (d.h. vom einen Elternteil wurde die "normale" Genvariante und vom anderen Elternteil die C314T-Variante geerbt) zeigten eine verringerte HNMT-Aktivität, die im Schnitt 34% tiefer lag als bei den Personen mit der "normalen" Genvariante (623.1+/-136.0 vs. 944.8+/-249.3 U/ml). Träger der C314T-Variante haben folglich eine verringerte HNMT-Aktivität. Die Enzymaktivität variierte aber zwischen den einzelnen Individuen um das 5.5-fache und bei Männern war die HNMT-Aktivität höher als bei Frauen. Die Autoren vermuten daher noch weitere unbekannte genetische oder epigenetische Faktoren, welche die HNMT-Aktivität beeinflussen.) | | Chen et al. 2003a | Chen GL, Wang H, Wang W, Xu ZH, Zhou G, He F, Zhou HH: "Histamine N-methyltransferase gene polymorphisms in Chinese and their relationship with enzyme activity in erythrocytes". Pharmacogenetics. 2003 Jul;13(7):389-97. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/12835614 (Bei 192 untersuchten Chinesen wurde 11 verschiedene genetische Polymorphismen (Varianten) der HNMT gefunden. Davon kamen sechs mit einer Häufigkeit > 5% vor, jedoch liegt nur eine davon (C314T) in einem codierenden Genabschnitt (d.h. sie wird gelesen und in ein Protein übersetzt). Bei den nichtcodierenden Genvarianten wurde bei Männern erwartungsgemäss kein Zusammenhang mit der gemessenen Enzymaktivität festgestellt. Bei Frauen hingegen scheinen T1637C und T463C mit einer verminderten, A939G und A1097T mit einer erhöhten HNMT-Aktivität gekoppelt zu sein. Diese Polymorphismen regulieren vermutlich die HNMT-Aktivität oder sind mit anderen regulierenden Mechanismen genetisch gekoppelt.) | | PharmGKB | Pharmacogenomics Knowlege Base: "HNMT, histamine N-methyltransferase". Online-Datenbank http://www.pharmgkb.org/do/serve?objId=PA190#tabview=tab4 (Das Gen wird mit folgenden Krankheiten in Verbindung gebracht: Asthma, Hypersensitivität, Neoplasie (=Schwellung bei Entzündung, z.B. Ödem), saisonale allergische Rhinitis. Zudem ist eine unüberprüfte Liste mit Publikationen verfügbar, die das Gen im Zusammenhang mit weiteren Krankheiten nennen.) | | Ogasawara et al. 2006 | Masahito Ogasawara, Kohei Yamauchi, Yoh-ichi Satoh, Ryoichi Yamaji, Kenichi Inui, Johan W. Jonker, Alfred H. Schinkel and Kazutaka Maeyama: "Recent Advances in Molecular Pharmacology of the Histamine Systems: Organic Cation Transporters as a Histamine Transporter and Histamine Metabolism". Journal of Pharmacological Sciences, Vol. 101 (2006), No. 1 pp.24-30. http://www.jstage.jst.go.jp/article/jphs/101/1/101_24/_article (Beschreibung von Transportmechanismen, die erklären, wie Histamin ins Innere der Zellen gelangen kann, obwohl es die Zellmembran nicht ohne weiteres passieren kann. Abbau von HNMT erfolgt im Cytoplasma durch HNMT, besonders in Bronchien, Nieren, Hirn.) | | García-Martín et al. 2009 | García-Martín E, Ayuso P, Martínez C, Blanca M, Agúndez JA: "Histamine pharmacogenomics". Pharmacogenomics. 2009 May;10(5):867-83. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19450133 (Übersicht über die Gendefekte (Polymorphismen) im Histaminstoffwechsel und damit verbundene Erkrankungen.) | | | | | | |
Verträglichkeit von Nahrungsmitteln| Wüthrich 2007 | Wüthrich, Brunello: "Der erste Schluck kann einer zuviel sein". aha!news 4, Dezember 2007 (Weinallergie versus Weinintoleranz, Entstehung von Histamin bei der Gärung, Histamin- und Sulfitgehalte verschiedener Wein- und Sektsorten) | | Wüthrich 2007 | Wüthrich, Brunello: "Der erste Schluck kann schon zuviel sein". Wein Gourmet 2/2007 (Weinallergie versus Weinintoleranz, Entstehung von Histamin bei der Gärung, Histamin- und Sulfitgehalte verschiedener Wein- und Sektsorten) | | Wüthrich 2003 | Wüthrich, Brunello: "Dieser «Kater» miaut nicht". aha!news 6, November 2003 (Weinallergie, Alkoholintoleranz, Histaminintoleranz, Sulfitintoleranz, Verträglichkeit verschiedener Wein- und Sektsorten) | | | | | | |
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